Montag, 10. August 2009

Beachvolleyballplatz kommt: Forderung des Draßburger Jugendausschuss wird umgesetzt















Im Sommer 2007 wurde eine umfassende Jugendumfrage durchgeführt um auf die Interessen der Draßburger Jugend eingehen zu können und eine Arbeitsgrundlage für den im Okt. 2007 neu gewählten Jugendausschuss rund um Jugendgemeinderat Rudi Ivancsits zu bilden.
Der Jugendausschuss setzt sich aus dem Jugendgemeinderat, dem Jugendreferat der SPÖ Draßburg sowie der SJ als beratende Instanz zusammen. Im Jugendreferat vertreten u.a. Rudi Ivancsits, Martin Knopf, Dieter Piller, Philipp Lomosits und Thomas Wild die Interessen der Draßburger Jugend.


Inhalte und Ergebnisse:

Drei Viertel der befragten Jugendlichen sind der Meinung, dass Jugendanliegen in Draßburg ernst genommen werden.

Ebenso waren 75% überzeugt davon, dass es einen Jugendgemeinderat als Schnittstelle zur Gemeinde geben soll. Dieser sollte sich vor allem in den Bereichen Arbeit, Bildung und Mitbestimmung für die Interessen der Jugend einsetzen.

Infrastruktur zur Freizeitgestaltung nehmen einen hohen Stellenwert bei der Jugend ein. Dementsprechend zeigte die Umfrage, dass sich die Jugend vor allem Einrichtungen wie Schwimmteich, Beachvolleyballplatz und Grillplatz wünscht.

Für die SJ gab es durch die Umfrage die Erkenntnis, dass ein Drittel der Befragten das Jugendheim noch nicht besucht hat – daran wird intensiv gearbeitet und erste Anzeichen für eine Erneuerung und Verjüngung der SJ sind bereits zu beobachten. Sehr positiv ist den Jugendlichen, welche das SJ Heim kennen, die Renovierung aufgefallen und das Heim wird als wichtiges Kommunikationszentrum im Ort wahrgenommen.

Der Discobus, das größte burgenländische Verkehrssicherheitsprojekt ist 95% der Jugendlichen ein Begriff und wird regelmäßig in Anspruch genommen.

Nach Ansicht der Draßburger Jugend kann es durchaus noch weitere Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten im Ort geben. Weiters wünscht sich die Jugend mehr Lokale mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Meinung der Jugend ist gefragt - vor allem im Bezug auf Veranstaltungen; daher wird über die SJ auch noch eine separate Einladung zu einem Workshop an die Teilnehmer der Umfrage ergehen, bei welchem gemeinsam an einem neuen Konzept gearbeitet werden soll.

Auf die Frage: „Würdest du in deiner Gemeinde aktiv für die Interessen der Jugend mitarbeiten“ antworteten 30% mit „ja“ bzw. 43% mit „eher schon“ – ein eindeutiges Ergebnis welches zeigt, dass man auch in Zukunft auf die Draßburger Jugend zählen kann.

Diese Umfrage war für die Gemeindevertretung der Ausgangspunkt um die Umsetzbarkeit der Wünsche zu prüfen und die Interessen der Jugend auf die Agenda der politischen Arbeit zu nehmen.

Nach diversen Arbeitssitzungen mit dem Jugendausschuss konnte Bürgermeister Illedits nun das Aviso verkünden: im Rahmen der Neuerrichtung des Fußballplatzes (Anlass: Projekt Alten-/Pflegeheim) wird auf dem Areal des ASV Draßburg auch ein Beachvolleyballplatz fix eingeplant. Damit ergeben sich auch Synergien für den ASV Draßburg, denn der Platz wird durch sportbegeisterte Volleyballer zusätzlich belebt.
Der Beachvolleyballplatz soll durch einen separaten Eingang zu erreichen sein und es wird ein Wasserhahn in der Nähe des Platzes angebracht. Die tatsächliche Fertigstellung hängt natürlich vom Baufortschritt des neuen Fußballplatzes, hier ist der ASV als Bauherr verantwortlich. Ein wenig gedulden müssen sich die Neo-Volleyballer also noch, aber die Realisierung ist jetzt FIX.

Mit diesem Projekt wird eine der Forderungen des Jugendausschusses umgesetzt welches sich auf der Jugendumfrage begründet. Der Erfolg gibt uns gleichzeitig noch mehr Motivation weitere Ideen und Wünsche der Draßburger Jugend in die Tat umzusetzen.